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IWWERZWäiSCh: Bühnenjubiläum im Bestattungshaus

WÜRZBERG Bereits beim Empfang wurde man in die Atmosphäre des Theaterstücks gezogen: Hier konnten sich die Gäste in eine als Gästebuch umfunktionierte Kondolenzliste eintragen. Stilgerecht in vornehmes Schwarz gekleidet, standen dort bereits Spieler der Würzberger Theatergruppe IWWERZWäiSCh zur Begrüßung bereit.

Zwei Jahre wurde die Aufführung durch wohl bekannte Gründe verschoben. Auch zum Neubeginn der Proben war ein Auftritt noch nicht sicher. Mit dem 15. Bühnenjubiläum wurde das Stück “Chaos im Bestattungshaus” nunmehr bei fünf, zum Großteil ausgebuchten, Vorstellungen aufgeführt.

Die Handlung spielte im Bestattungshaus Speck, welches in finanziellen Problemen steckt. Der pessimistische Bestatter Gerd lässt sich auf ein unmoralisches Angebot ein. Er ist bereit, eine Beerdigung zu inszenieren – nur das der vermeintlich verstorbene Fabrikant Udo Kemp gar nicht tot ist. Dieser möchte sich auf ungewöhnliche Weise von seiner reichen und verbitterten Frau trennen und dabei noch eine Menge Geld mitnehmen. Helfen soll ihm sein treuer Mitarbeiter Ludwig. Doch als plötzlich immer mehr Geliebte von Udo im Bestattungshaus aufeinander treffen, Gerds lebenslustige Frau Verona die Gerichtsvollzieherin kurzerhand mit Alkohol abfüllt, der unterwürfige Ludwig mit der auserwählten Geliebten seines Chefs durchbrennt und dann auch noch die lebende Leiche Udo plötzlich verschwindet, droht der unmoralische Plan vollends im Chaos zu versinken. Der Sohn des Bestatters, Paul Speck und seine Gothic-Liebe „Morgana“ trugen ihren Teil zur kniffeligen Situation bei.

Die Herkunft der Spieler konnte durch die verschiedene Mundart nicht verschwiegen werden. Auch dies trug zur Atmosphäre bei.

Bei der letzten Aufführung konnte die Autorin Winnie Abel als Ehrengast begrüßt werden. Ein besonderer Dank ging auch Christel Bleifuß, die bei den 14 vorhergegangenen Stücken maßgeblich an den Vorbereitungen und Durchführen beteiligt war.

Wie bereits in den Vorjahren geht ein Teil der Einnahmen an einen wohltätigen Verein, in diesem Jahr an den „Förderverein Notfallseelsorge und Krisenintervention im Odenwaldkreis e. V.“. Als Anerkennung für ihre Arbeit konnten die Mitarbeiter des ROTARY-Hospiz Odenwald an der Generalprobe teilnehmen. Gesponsert wurden die Eintrittskarten von Trumpfheller Unfallservice, den Verkaufsstellen Friseur Weyrauch und Odenwälder Cafestube in Würzberg, der Bäckerei Becker in Michelstadt sowie der Metzgerei Glenz in Erbach.

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Michaela Freundberg (Bühnenbild), Annette Emig (Regie), Christel Bleifuß (langjährig Vorbereitung und Regie), Tanja Dingeldein (Regie und Souffleuse), Carmen Müller (alias Roswitha Kemp – Frau der lebenden Leiche), Jens Müller (Technik und Videoaufnahmen), Ulrike Galmbacher (alias Anna Stecklüde – die Gerichtsvollzieherin), Christoph Breunig (alias Paul Speck – Grufti-Sohn der Bestatter), Andreas Walther (spielte Gerd Speck – der Bestatter), Peter Petzka (alias Ludwig Heller – Kemps Mitarbeiter), Michael Freudenberg (alias Udo Kemp – lebende Leiche), Thordis Weyrauch (alias Rita – Geliebte der “Leiche”), Christiane Weidmann (alias Verona Speck – Bestatter-Gattin), Lara Vollmer (alias Morgana/Melanie – Pauls Grufti-Freundin), Winnie Abel (die Autorin des Theaterstücks)


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