„Zur Römerburg“: Schlachtfest mit Gewinnspiel für einen guten Zweck

Am Wochenende (Sa. 27.11. + So. 28.11.2021) ist Schlachtfest in der Würzberger Gaststätte „Zur Römerburg“.

Ab Freitag 26.11.2021 kann man dort das Gewicht eines hausgemachten Presskopf schätzen. Gegen eine eigenbestimmte Spende kann man am Gewinnspiel teilnehmen. Wer dem Gewicht am Nächsten kommt, hat den Presskopf gewonnen!!

Der Erlös von den Spenden, kommt dem Kindergarten „Zur Wichtelburg“ in Würzberg zu Gute!!!

Michelstädter Weihnachtsmarkt 2021 findet unter 3G-Regeln statt

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Michelstadt 21.11.2021

Angesichts der Corona-Lage verschärft die Stadt Michelstadt ihr Infektionsschutz-Konzept für den Weihnachtsmarkt. Der Zugang zum Markt in der historischen Altstadt wird an der Stadtmauer kontrolliert und die Besucherzahl begrenzt, damit ausreichend Abstand gewahrt werden kann. Zudem wird ein 3G-Nachweis verlangt.

„Wir Michelstädter lieben unseren Weihnachtsmarkt und wollen die bestmögliche Sicherheit für die Besucherinnen und Besucher. Wir möchten ihnen gerade in diesen schwierigen Zeiten die Besinnlichkeit und Freude möglich machen, die ein Weihnachtsmarktbesuch schenkt.“, so der Michelstädter Bürgermeister Tobias Robischon.  

Das 3G- und Kontrollkonzept wurde am Sonntag in einer gemeinsamen Sitzung von Magistrat und Präsidium der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Niemand habe sich mit der Entscheidung leicht getan, berichtet Bürgermeister Robischon. Gemeinsam habe man das Für und Wider abgewogen und sei am Ende zu der Überzeugung gekommen, dass das 3G-und Kontrollkonzept ein tragfähiger und verantwortbarer Weg ist. Das Markt- und Infektionsgeschehen werde laufend beobachtet und das Schutzkonzept gegebenenfalls angepasst.

Das 3G- und Kontrollkonzept sieht vor, dass während der Marktzeiten der Zugang nur über fünf Kontrollpunkte möglich ist. Diese werden am Lindenplatz, am Übergang vom Burggraben zum Kellereihof, an der Neutorstraße/Ecke Häfnergasse, an der Bienenmarktspforte sowie am Unteren Tor in der Große Gasse eingerichtet. Das Zugangssystem macht sich so die mittelalterliche Stadtstruktur zu Nutze. Die Öffnungszeiten des Michelstädter Weihnachtsmarktes sind Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 20 Uhr, Freitag von 14 bis 21 Uhr, Samstag von 11 bis 21 Uhr und Sonntag von 11 bis 20 Uhr.

Durch die Einlasskontrollen wird sichergestellt, dass auf den Gassen der Altstadt keine Überfüllung entsteht. Die Zahl der Besucher wird begrenzt. Bei Bedarf kann der Zulauf gedrosselt oder gar ganz gesperrt werden. Der Zugang zum Weihnachtsmarkt ist nur für Besucher mit einem 3G-Nachweis möglich, es werden Armbänder verteilt. Die Standbetreiber werden dazu verpflichtet, nur Besucher mit Bändchen, d.h. mit 3G-Nachweis zu bedienen.

In Warteschlangen und überall dort, wo es enger wird, gilt Maskenpflicht. Sollte es notwendig werden, wird eine allgemeine Maskenpflicht auf dem ganzen Markt verhängt.

Für Bewohner der Altstadt werden von der Meldebehörde Ausweise ausgegeben, mit denen Ihnen jederzeit Zugang zu ihrer Wohnung möglich ist. Der kontrollfreie Zugang für Anwohner schließt jedoch nicht das Verweilen im Marktbereich ein. Hierfür müssen auch die Anwohner einen 3G-Nachweis erbringen.

Ganz ähnlich wird mit denjenigen verfahren, die plausibel ein begründetes und berechtigtes Anliegen vortragen, ein Gebäude im Marktbereich aufzusuchen. Auch ihnen wird Zugang z.B. zum Gottesdienst gewährt werden. Dies berechtigt jedoch nur zum direkten Weg, für ein Verweilen im Marktbereich bleibt der 3G-Nachweis erforderlich. Die Einhaltung der Regelungen wird laufend kontrolliert werden, insbesondere ob sich Personen ohne 3G-Nachweis an den Marktständen aufhalten und ob die Maskenpflicht eingehalten wird. Solche Verstöße können nach den Corona-Verordnungen mit Bußgeld belegt werden. 

Bildquelle: http://michelstaedter-weihnachtsmarkt.de/

Straße von Hesselbach nach Würzberg wegen Treibjagd am Samstag 27.11.2021 gesperrt

Am Samstag, 27. November 2021, findet zwischen 7:00 Uhr und 17:00 Uhr im Waldgebiet zwischen dem Oberzenter Stadtteil Hesselbach, dem Michelstädter Stadtteil Würzberg und Kirchzell-Breitenbuch (Landkreis Miltenberg) eine Treibjagd statt. Deshalb muss die Verbindungsstraße von Hesselbach nach Würzberg, die das Gebiet durchschneidet, für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden um Beachtung der Vollsperrung gebeten.

Quelle: Odenwaldkreis.de

Ein Blick in die Michelstädter Stadtteile – Würzberg

Das Michelstädter Kulturamt hat über den Sommer mit den jeweiligen Ortsvorsteher:innen Videos über dessen Stadtteile gedreht. Heute ging das Video über Würzberg online:

Würzberg ist mit 515 Metern der höchstgelegene Stadtteil von Michelstadt. Bekannt ist der Ort durch den hier gelegenen Eulbacher Park und die archäologischen Zeugnisse des römischen Limes. In der kalten Jahreszeit verwandelt sich das Dorf zum Wintersportort mit gespurten Loipen die bis nach Bayern verlaufen. Mit 900 Einwohnern verfügt Würzberg über ein geräumiges Dorfgemeinschaftshaus mit Schießanlage für Sportschützen, einen Sportplatz, Kindergarten, Frisör, Reiterhof und verschiedene Gewerbebetriebe. Ferner ist in Würzberg das Tierheim angesiedelt. Die zahlreichen Vereine organisieren die Kirchweih, eine stattliche Anzahl von Theaterveranstaltungen, Musikveranstaltungen und einige Feste.

https://www.youtube.com/watch?v=PM30zbPNVHU

Der Nikolaus kommt wieder zu EUCH …

Wenn ihr wollt, kommt der Nikolaus auch in diesem Jahr wieder zu euch und überrascht die Kinder in Würzberg.

Gebt ihm einfach euer Geschenk und er bringt dieses am Nikolaustag vorbei.

Ihr solltet am Montag, dem 6. Dezember 2021, ab 17:00 Uhr zuhause sein.

Bitte gebt das Geschenk
bis Freitag, 3. Dezember 2021,
bei Manuel Dingeldein (Hauptstr. 77 | ( 7062233) ab.

Bitte achtet bei der Übergabe, wie es auch der Nikolaus selber tut, auf die Hygieneabstände und -vorschriften. Danke!

Würzberg in Lichtern – Martinsumzug des Kindergartens „Zur Wichtelburg“

Würzberg. Pünktlich zu St. Martin am 11.11.21 meinte es der Wettergott gut mit den Kindern des städtischen Kindergartens Würzberg „Zur Wichtelburg“.

Zum 1. Mal fand der Laternenumzug unter dem Motto „Würzberg in Lichtern“ statt. Die Kinder hatten im Vorfeld fleißig aus Gläsern kleine bunte Martinslichter gestaltet und hiermit alle Würzberger zu Ihrem „Fest“ eingeladen. Die Lichter konnte man gegen eine kleine Spende zugunsten des Kiga erwerben.

Informiert wurden die Bewohner des Höhendorfes durch spendenfinanzierte Flyer. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die ortsansässigen Firmen Maschinenbau Kubitza, Odenwälder Cafestube, Rainer Trumpfheller Karosseriebau & Lackierung GmbH, Daniel Weyrauch – Fensterbau, Schlosserei Peter Walther, Gaststätte Zur Römerburg, geistReich Blumen & Dekoration für die großzügigen Spenden.

Start war nach dem ersten gemeinsamen Einsingen um 17 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus. Die bunt leuchtenden Laternen wanderten entlang der Hauptstraße zur Gaststätte „Zur Römerburg“ in den Garten von Familie Vieten.  Unterwegs gab es einen Zwischenstopp für ein weiteres von den Kindern gesungenes Martinslied. An der Römerburg angekommen, wartete ein Lagerfeuer auf die Kleinen. Zwei Abschlusslieder und für jedes Kind eine Zuckerbrezel, gesponsert von Fam. Franke, rundeten den Abend ab.

Aufgrund der anhaltenden Corona Pandemie war der Martinsumzug leider ausschließlich für die Kindergartenkinder der Wichtelburg und ihre Familien gedacht. Auch musste ein im Vorfeld geplantes gemütliches Beisammensein mit Heißgetränken und Essen nach dem Umzug aufgrund des Infektionsrisikos abgesagt werden.

Umso mehr haben sich alle darüber gefreut, dass so viele Würzberger jeden Alters, mit ihren Lichtern die Straße und nicht zuletzt die Augen der Kinder zum Leuchten gebracht haben.

Text: Alexandra Geist

Würzberg im Advent

SAMSTAG, DEN 27.NOVEMBER, 18.30 UHR

AUF DEM WEG IN DEN ADVENT

Ein musikalisch-besinnlicher Gottesdienst zum Start in die Adventszeit. Anschließend gibt es Glühwein, Punsch und Gebäck in geselliger Runde.
Mit Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom

SONNTAG, DEN 12. DEZEMBER, 17 UHR

AUF DEM WEG ZUR KRIPPE

Eine adventliche Familien-Fackelwanderung entlang der wichtigsten Stationen der Weihnachtsgeschichte. Gutes Schuhwerk, warme Kleidung und ggf. Regenschutz für Groß und Klein sind mitzubringen.
Mit Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom

FREITAG, DEN 24. DEZEMBER, 17 UHR

AUF DEM WEG ZUM KIND

Festlicher Weihnachtsgottesdienst für die ganze Familie mit Krippenspiel.
Achtung: Aufgrund der aktuellen Situation unterliegt dieser Festgottesdienst ausnahmsweise der 2-G-Regelung!!! Entsprechende Nachweise sind unbedingt mitzubringen.
Mit Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom

SAMSTAG, DEN 25. DEZEMBER, 18 UHR

WEIHNACHTSGOTTESDIENST

Mit Benjamin Koppe

FREITAG, DEN 31. DEZEMBER, 17 UHR

AUF DEM WEG INS NEUE JAHR

Ein Silvestergottesdienst mit Gedanken zur Jahreslosung 2022 und der Möglichkeit zur persönlichen Segnung.

B 47 Boxbrunn – Amorbach | Ausbau der Bundesstraße und Erneuerung der Fahrbahn unter Vollsperrung

Die Arbeiten an der B 47 zwischen Boxbrunn und Amorbach haben bereits begonnen. Ab dem morgigen 17.05.2021 erfolgen die Arbeiten unter Vollsperrung. Die Maßnahme soll im Sommer 2022 abgeschlossen werden.

Pressemitteilung des „Staatlichen Bauamts Aschaffenburg“: https://www.stbaab.bayern.de/service/medien/pressemitteilungen/2021/187/

Ab Montag, den 03.05.2021 beginnen die Arbeiten an der Bundesstraße 47 zwischen Boxbrunn und Amorbach. Die vom Staatlichen Bauamt Aschaffenburg beauftragte Maßnahme wird vsl. im Sommer 2022 abgeschlossen sein. Die Baumaßnahme kostet ca. 5 Mio. € und wird von der Firma Wolff & Müller aus Stuttgart umgesetzt. Hierzu werden bis 17.05.21 unter halbseitiger Sperrung vorbereitende Arbeiten durchgeführt. Ab 17.05.21 erfolgen die Arbeiten unter Vollsperrung.


Der Baustellenbereich erstreckt sich insgesamt auf einer Länge von ca. 6 km. Dieser beginnt am Wasserschutzgebiet und läuft bis zur Kreuzung Boxbrunner Straße. Im oberen Bereich befindet sich das Wasserschutzgebiet und im unteren Bereich eine Unfallhäufungsstrecke.

Im oberen Bereich, erfolgt ein Vollausbau inkl. Kanalbau, um das Straßenwasser in einem Versickerungsbecken zu sammeln und dort weiter zu behandeln. Mit der Maßnahme wird sichergestellt, dass bei Havarien das Grundwasser nicht verunreinigt und die Trinkwasserversorgung der Stadt Amorbach gewährleistet wird.

Zur Reduzierung des Geräuschpegels wird über den kompletten Bauabschnitt ein lärmmindernder Asphalt eingebaut. Ebenso entfallen die derzeit eingefrästen Markierungsknöpfe, um die Sturzgefahr für Motorradfahrer zu verringern. Außerdem ist vorgesehen eine Markierung zu verwenden, die keine Geräuschentwicklung zulässt.

Im Zuge dieser Arbeiten wird zudem eine Betriebsdienstfläche in Boxbrunn sowie eine Querungshilfe beim Parkplatz des Gewerbegebietes „Langes Tal“ hergestellt.

Bei den Arbeiten, welche unter halbseitiger Sperrung erfolgen, wird der Verkehr nicht umgeleitet, sondern an der Baustelle vorbeigeführt. Sobald die Vollsperrung am 17.05.21 eingerichtet wird, ist die Umleitung ausgeschildert. Der Verkehr wird in Hessen über die L3349/ L3318 durch Vielbrunn und in Bayern über die Kreisstraße Mil 6 durch Weckbach großräumig umgeleitet.

Die anstehenden Arbeiten sind äußerst witterungsabhängig, so dass es bei Niederschlägen zu Verzögerungen bzw. zeitlichen Verschiebungen im Bauablauf kommen kann.

Das Staatliche Bauamt bittet für diese erforderliche Maßnahme um Verständnis und um Rücksicht der Verkehrsteilnehmer.

Ortsbeirat Würzberg: Der Winter ist da – die Schüler stehen weiterhin im Bus

Bereits vor einem Jahr, vor den Weihnachtsferien 2019/2020, wurde die Anzahl der Schulbusse der Linie Würzberg zur ersten Schulstunde von zwei auf einen Bus reduziert. Als Folge hieraus müssen seit dem Schüler regelmäßig im Bus stehen.
Der Ortsbeirat hat sich bereits öffentlich zur Problematik geäußert. Es gab Gespräche mit der OREG (Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH), Odenwaldmobil und dem Odenwaldkreis. Leider ohne Erfolg.

Auch die kürzliche Ankündigung von CDU und SPD, die im Kreistag wie im Regierungsgremium eine gemeinsame Mehrheit stellen, Reisebusse aufgrund der Cornona Pandemie als „Verstärkerbusse“ einzusetzen, hatte für Würzberger-Buslinie keine Verbesserung gebracht. Es werden für die betroffene Buslinie keine Verstärkerbusse eingesetzt.

Die Zählungen haben ergeben: Es stehen nicht genug Kinder um das Kriterium für einen Verstärkerbus zu erfüllen!

Wie auch in der Vergangenheit begründet, sieht der Würzberger Ortsbeirat es als zwingend an, besonders bei den in Würzberg teilweise nicht ungefährlichen winterlichen Straßenbedingungen, jedem Kind im Regelfall einen Sitzplatz zu ermöglichen – auch im Anschluss an die hoffentlich bald endende Corona-Pandemie. Dies gilt natürlich auch für andere betroffenen Linien sowie Ortsteile.

Heutige Straßensituation

Die Bilder unten zeigen die heutigen (01.12.2020 – 07:05 Uhr) Straßenverhältnisse in Würzberg, zum Zeitpunkt der Busfahrt zur ersten Schulstunde.

Nach Berichten der Kinder ist der Bus, scheinbar aufgrund der Glätte am Parkplatz vor der Grundschule, gerutscht und hat sich dort neben dem Weg festgefahren. Diesen, zum Glück harmlosen Vorfall, nehmen wir nochmals zum Anlass auf die Gefahren, besonders bei den aktuellen Wetterbedingen, hinzuweisen. (Bilder im Beitrag)

Der Würzberger Ortsbeirat fordert weiterhin, für den Regelfall, aus Sicherheitsgründen ALLEN Kindern einen Sitzplatz zu ermöglichen.

Ortsbeirat Würzberg und Würzberger Eltern

Kommentar des Ortbeirats vom 18. Oktober 2020

Kommentar Ortsbeirat Würzberg: „SPD und CDU sorgen für deutliche Entlastung im Schülerverkehr während der Corona-Pandemie“ – auch nach Corona?

Nur noch ein Schulbus zur ersten Schulstunde – Stehplätze entsprechen den Schülerbeförderungsstandards

Vor den Weihnachtsferien 2019/2020 wurde die Anzahl der Schulbusse der Linie Würzberg zur ersten Schulstunde von zwei auf einen Bus reduziert. Dies sieht der damals gültig werdende Nahverkehrsplans für den Odenwaldkreis 2019-2024 so vor. Seit dem kann ein Teil der Schüler auf ihrem Schulweg nach Michelstadt nur noch Stehplätze im Bus in Anspruch nehmen, da nicht genügend Sitzplätze vorhanden sind. Dies betrifft wöchentlich normale Schultage und nicht nur Sonderfälle, z.B. zum Ferienbeginn. 

Der Ortsbeirat Würzberg hat hierauf das Gespräch mit der OREG (Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH), Odenwaldmobil und dem Odenwaldkreis gesucht.

Offiziell gezählt wurden maximal 7 fehlende Sitzplätze und somit stehende Kinder. Hiermit wurde auf der würzberger Buslinie allerdings die maximal zulässige Personenanzahl an keinem Zähltag überschritten, womit die zur Verfügung gestellten Fahrzeugkapazitäten die vorgegebenen Schülerbeförderungsstandards erfüllen, denn gemäß § 21 der StVO ist die Beförderung stehender Fahrgäste in Kraftomnibussen zugelassen.
Es gibt die Einschränkung, sollte es nicht genügend Sitzplätze für die Fahrgäste geben, darf maximal 60 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften gefahren werden.
Entsprechend des lokalen Nahverkehrsplans für den Odenwaldkreis ist die Beförderungskapazität je Fahrzeug (Sitz- und Stehplätze) im Schülerverkehr auf max. 75 Personen (Steh- und Sitzplätze) im Standard-Solobus begrenzt. 

Eine schriftliche Anfrage an den Odenwaldkreis wurde gleichlautend beantwortet. Die Schulverwaltung wollte die Grundschule um Prüfung bitten, ob hier Änderungen in der Stundenplangestaltung herbeigeführt werden können. Für Grundschüler ist schwerpunktmäßig die planmäßige Anfahrt zur 2. Schulstunde vorgesehen. Der gleichzeitige Unterrichtsbeginn verschärft das Problem der Fahrzeugauslastung. Auch bildet die Auslastung der würzberger Buslinie keine Ausnahme zu anderen Buslinien.

Die Grundschüler im aktuellen Schuljahr 2020/2021 haben ebenfalls wieder zur ersten Schulstunde Unterrichtsbeginn. Es müssen an bestimmten Wochentagen wieder ~ 7 Kinder im Bus stehen.

Im Odenwälder Echo (12.10.2020) und der Pressemitteilung von CDU und SPD, die im Kreistag wie im Regierungsgremium eine gemeinsame Mehrheit stellen, wurde der Einsatz von Reisebusse aufgrund der Pandemie beschrieben, um bei den „am stärksten belasteten Linien kurzfristig eine Entzerrung erreichen, um den Menschen im Odenwald in der Pandemie mehr Sicherheit zu geben“.

Wie auch in der Vergangenheit begründet, sieht der Würzberger Ortsbeirat es als zwingend an, besonders bei den in Würzberg teilweise nicht ungefährlichen winterlichen Straßenbedingungen, jedem Kind im Regelfall einen Sitzplatz zu ermöglichen – auch im Anschluss an die hoffentlich bald endende Corona-Pandemie. Dies gilt natürlich auch für andere betroffenen Linien sowie Ortsteile.

(Keine) Entlastung im Schülerverkehr während der Corona-Pandemie

Da die notwendige Passagieranzahl nicht erreicht wird fahren auf den genannten Würzberger Linien keine Verstärkerbusse.
https://www.odenwaldmobil.de/nc/news/detailseite/?oreg_news=390

Dies bedeutet, dass eine Buslinie, bei der alle Sitzplätze bereits vor Corona besetzt waren und Stehplätze in Anspruch genommen werden mussten, in der Pandemie-Zeit keine Entlastung benötigt?!?

Kommentar eines Elternteils: „Unglaublich!“

Den Kommentaren unter verschiedenen Zeitungsartikel in Facebook ist zu entnehmen, dass nicht nur in Würzberg Eltern von der Überschrift der Artikel enttäuscht sind. Auch in anderen Ortschaften hatte man sich erhofft, dass mit den Verstärkerbussen auch das grundsätzliche Problem, einer nicht ausreichenden Anzahl von Sitzplätzen gelöst werden würde. Zumindest für den kommenden Winter.

Für den Ortsbeirat und die Würzberger Eltern
Manuel Dingeldein – Ortsvorsteher

Verweise:

Artikel im Odenwälder-Echo (kostenpflichtiger Plus-Artikel)
https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/odenwaldkreis/zur-corona-abwehr-sollen-im-odenwaldkreis-mehr-busse-her_22409396

SPD Odenwald
https://www.spd-odenwald.de/2020/10/08/spd-und-cdu-sorgen-fuer-deutliche-entlastung-im-schuelerverkehr-waehrend-der-corona-pandemie

CDU Odenwaldkreis
https://www.cduodenwaldkreis.de/2020/10/08/spd-und-cdu-sorgen-f%C3%BCr-deutliche-entlastung-im-sch%C3%BClerverkehr-w%C3%A4hrend-der-corona-pandemie