Würzberger Kindergarten sucht eine Erzieher*in

Unser Würzberger Kindergarten „Zur Wichtelburg“ sucht eine Erzieher*in. Hierbei unterstützen wir gerne bei der Suche nach einer/m passenden Erzieher*in für das Team.

Weitere Angaben / Detail sind der Stellenanzeige zu entnehmen.

Der Beitrag darf gerne geteilt werden – vielleicht kennt jemand jemanden, der jemanden kennt….

Quelle: https://www.michelstadt.de/rathaus/stadtverwaltung/stellenangebote/

DRK-Würzberg: Corona-Schnelltest – Mi. 05.05.2021 und So. 09.05.2021

Eine Online-Registrierung ist unter https://www.testzentrum-odw.de ist möglich.

! ACHTUNG: Termin ist am Mittwoch – am Donnerstag ist Blutspende!

Der DRK-Ortsverein Würzberg bietet am
Mittwoch 05.05.2021 von 17:00 bis 19:00 Uhr und
Sonntag 09.05.2021 von 16:00 bis 17:00 Uhr

wieder die Möglichkeit einen kostenlosen Corona-Schnelltest machen zu lassen.

Die Teststation befindet sich am Würzberger Dorfgemeinschaftshaus.

Durchgeführt werden die Tests von den Aktiven des DRK-Ortsvereins, die speziell dafür qualifiziert wurden.

  • Die Probe wird aus dem vorderen Bereich der Nase und nicht aus dem Nasen-Rachen-Raum entnommen
  • Der Abstrich findet im Freien statt.
  • Das vorzeigen des Personalausweises ist notwendig.
  • Sie müssen nicht auf das Ergebnis warten, sie werden per E-Mail über das Resultat und die eventuell notwendigen Maßnahmen informiert.

Beachten Sie bitte beim Termin die allgemeinen Hygiene-Regeln. Halten Sie ausreichend Abstand und tragen Sie eine medizinische oder eine FFP2/KN95-Maske.

Die neue „Grenzbrücke“ ist aufgestellt

Foto und Text: Hans-Dieter Schmidt

WÜRZBERG. Beim kleinen zum Michelstädter Höhendorf gehörenden Weiler Mangelsbach entspringt der gleichnamige Bachlauf. Die Topografie des Hochplateaus wirkt an dieser Stelle als Wasserscheide, die das – wie es derzeit der Fall ist – gelegentlich auch mal versiegende Fließgewässer Richtung Maintal ableitet. Dass das Bächlein einmal zum Grenzgewässer mit Übergang zwischen den deutschen Bundesländern Hessen und Freistaat Bayern mutieren würde, hätte sich noch vor wenigen Jahren niemand träumen lassen.

Die kleine Kanone (vorne rechts) auf bayrischer Seite hat nur symbolischen Charakter. So kann der Würzberger Mountainbiker Peter Petzka den neu gestalteten „Grenzübergang“ stressfrei nutzen.

Das hessische Würzberg und das bayerische Boxbrunn sind sich räumlich deutlich näher als beispielsweise ihren Kernstädten Michelstadt und Amorbach. Einer der Verbindungswege zwischen beiden Dörfern wird gerne von Wanderern und Radfahrern genutzt und kreuzt das beschauliche Wildwasser. Und dann passierte vor ein paar Jahren jener Unfall, von dem der Würzberger Stefan Knapp erzählte. Einer seiner Arbeitskollegen war just an der ungesicherten Bachquerung mit seinem Fahrrad gestürzt, wobei er sich Verletzungen zuzog. Für Knapp, Mitglied des Kultur- und Heimat-Vereins (KuHV) seines Dorfes, war klar, dass sich derlei nicht wiederholen dürfe. Der hessische Verein griff seine Idee, mit einer kleinen Brücke die Gefahrenstelle zu entschärfen, auf, und holte zugleich Mitglieder der bayerischen Dorfgemeinschaft Boxbrunn ins Boot. So entstand der erste sichere Übergang im Jahr 2015. Natürlich sollte der kleine Steg keine einfache Brücke sein. So machte man sich den Spaß, die Mangelsbach-Brücke mitten in einem Waldgebiet ohne befestigte Fahrbahn mit Fahnen beider Bundesländer und Wachhäuschen mit passenden Farben und Beschriftung als scheinbar realen Grenzübergang wirken zu lassen.

Es waren Knapp, der KuHV-Vorsitzende Edgar Bleifuß und Ortsvorsteher Manuel Dingeldein, der ebenfalls zum Verein gehört, die gegenüber dieser Zeitung die Historie des Übergangs schilderten. Weitere Informationen steuerten Ortssprecher Jürgen Eckert und Martin Lindemans aus Boxbrunn bei. Zwischenzeitlich hat die kleine Brücke Einzug in das Kartenwerk Google Maps gefunden, ebenso wie in Navigationsapps für Radfahrer, und ist recht gut frequentiert. Aber schon jetzt, nur sechs Jahre nach der durch Bleifuß und den leider verstorbenen Willi Dingeldein erfolgten Ersterrichtung, erwies sie sich als nicht ausreichend. Eine Verbesserung des Übergangs mittels einer neuen und stabileren Brücke wurde diskutiert und nun umgesetzt. Konstruiert hat sie der Boxbrunner Frank Lebold, wie Lindemans informierte. Gemeinsam haben beide Gruppen die neue Verbindung nun errichtet. Und sie macht durchaus Eindruck. Besonders auffallend sind die Grundfläche in Form von Gitterrosten, die auch stärkerer Beanspruchung standhalten, und die kleine Überdachung, die den Wanderer oder Radfahrer auch kurzzeitig vor einem Regenguss schützen kann. Landesflaggen Hessens und des Freistaates zieren die Anlage. Eine feste Sitzgruppe aus zwei Frankfurt-Bänken mit Tisch lädt zum Verweilen ein. Auch wenn am blau-weißen Wachhäuschen der Begriff Zollamt auftaucht gilt: Abgaben werden nicht erhoben. Neu allerdings ist ein auf bayrischer Seite montierter Erdkühler, der Passanten erfrischende Getränke anbietet. Die können natürlich nicht kostenfrei abgegeben werden; vielmehr vertrauen die Verantwortlichen auf Ehrlichkeit.

Wer aus Richtung Boxbrunn zum Übergang kommt, trifft zuerst auf ein kleines Kanonenmodell aus Holz, das aber zur Verteidigung freistaatlicher Interessen wenig geeignet erscheint. In Würzberg hat der KuHV inzwischen mit der Aufstellung von Hinweisschildern auf Interessantes und Sehenswertes begonnen. Start war dieser Tage mit einem ersten Schild, das innerorts auf den Grenzübergang hinweist. Er ist in Verlängerung der Schulzengasse durch die Feldgemarkung des Waldhubendorfes erreichbar. Nur wenige Meter entfernt führt der als Hubenweg bezeichnete Rundwanderweg Wü4 am Grenzübergang vorbei, der mit seinen etwa 17 Kilometern Länge etwas mehr Kondition erfordert, dafür aber neben anderem auch Adlerstein, Heinstermühle und Lochbrunnen tangiert. Gepflegt wird die Anlage durch den Erbacher Udo Sauer, der auch das Wachhäuschen auf hessischer Seite erbaute und zudem aktuell auf beiden Seiten der „Grenze“ Sitzpilze montiert hat. Besonders erfreut hat die Erbauer, so bestätigen sie unisono, dass die gemeinsame Aktion beide Dörfer einander näherbrachte. Als besonders anregend empfinden sie die Wortspielereien, die sich trotz räumlicher Nähe aus den doch recht unterschiedlichen Dialekten ergeben. Wenngleich, wie alle Protagonisten bestätigen, schon vor längerer Zeit der Ausbau der Verbindung zu einem ausgewiesenen Radweg angedacht war, sind die Mutterkommunen beider Dörfer oder andere an einer Belebung des Fremdenverkehrs interessierte Einrichtungen bislang nicht an dem Projekt beteiligt.

DRK-Würzberg: Blutspendetermin am Donnerstag 06.05.2021

Der nächste Blutspendertermin in Würzberg findet am
Donnerstag 06.05.2021
von 15:45 Uhr bis 20:00 Uhr im
Dorfgemeinschaftshaus Würzberg
Hauptstraße 36 – 64720 Michelstadt-Würzberg

statt.

Die persönliche Terminreservierung ist bereits möglich und für eine Spende zwingend erforderlich!
https://www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/termine/198906?term=64720

Wir freuen uns bereits auf eure Teilnahme!

Auch in Zeiten der Grippewelle, grassierender Erkältungen und des neuartigen Coronavirus (Covid–19), benötigen die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes und des Bayerischen Roten Kreuzes dringend Blutspenden, damit die Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können.

Ortsbeirat Würzberg: Der Winter ist da – die Schüler stehen weiterhin im Bus

Bereits vor einem Jahr, vor den Weihnachtsferien 2019/2020, wurde die Anzahl der Schulbusse der Linie Würzberg zur ersten Schulstunde von zwei auf einen Bus reduziert. Als Folge hieraus müssen seit dem Schüler regelmäßig im Bus stehen.
Der Ortsbeirat hat sich bereits öffentlich zur Problematik geäußert. Es gab Gespräche mit der OREG (Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH), Odenwaldmobil und dem Odenwaldkreis. Leider ohne Erfolg.

Auch die kürzliche Ankündigung von CDU und SPD, die im Kreistag wie im Regierungsgremium eine gemeinsame Mehrheit stellen, Reisebusse aufgrund der Cornona Pandemie als „Verstärkerbusse“ einzusetzen, hatte für Würzberger-Buslinie keine Verbesserung gebracht. Es werden für die betroffene Buslinie keine Verstärkerbusse eingesetzt.

Die Zählungen haben ergeben: Es stehen nicht genug Kinder um das Kriterium für einen Verstärkerbus zu erfüllen!

Wie auch in der Vergangenheit begründet, sieht der Würzberger Ortsbeirat es als zwingend an, besonders bei den in Würzberg teilweise nicht ungefährlichen winterlichen Straßenbedingungen, jedem Kind im Regelfall einen Sitzplatz zu ermöglichen – auch im Anschluss an die hoffentlich bald endende Corona-Pandemie. Dies gilt natürlich auch für andere betroffenen Linien sowie Ortsteile.

Heutige Straßensituation

Die Bilder unten zeigen die heutigen (01.12.2020 – 07:05 Uhr) Straßenverhältnisse in Würzberg, zum Zeitpunkt der Busfahrt zur ersten Schulstunde.

Nach Berichten der Kinder ist der Bus, scheinbar aufgrund der Glätte am Parkplatz vor der Grundschule, gerutscht und hat sich dort neben dem Weg festgefahren. Diesen, zum Glück harmlosen Vorfall, nehmen wir nochmals zum Anlass auf die Gefahren, besonders bei den aktuellen Wetterbedingen, hinzuweisen. (Bilder im Beitrag)

Der Würzberger Ortsbeirat fordert weiterhin, für den Regelfall, aus Sicherheitsgründen ALLEN Kindern einen Sitzplatz zu ermöglichen.

Ortsbeirat Würzberg und Würzberger Eltern

Kommentar des Ortbeirats vom 18. Oktober 2020

Kommentar Ortsbeirat Würzberg: „SPD und CDU sorgen für deutliche Entlastung im Schülerverkehr während der Corona-Pandemie“ – auch nach Corona?

Nur noch ein Schulbus zur ersten Schulstunde – Stehplätze entsprechen den Schülerbeförderungsstandards

Vor den Weihnachtsferien 2019/2020 wurde die Anzahl der Schulbusse der Linie Würzberg zur ersten Schulstunde von zwei auf einen Bus reduziert. Dies sieht der damals gültig werdende Nahverkehrsplans für den Odenwaldkreis 2019-2024 so vor. Seit dem kann ein Teil der Schüler auf ihrem Schulweg nach Michelstadt nur noch Stehplätze im Bus in Anspruch nehmen, da nicht genügend Sitzplätze vorhanden sind. Dies betrifft wöchentlich normale Schultage und nicht nur Sonderfälle, z.B. zum Ferienbeginn. 

Der Ortsbeirat Würzberg hat hierauf das Gespräch mit der OREG (Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH), Odenwaldmobil und dem Odenwaldkreis gesucht.

Offiziell gezählt wurden maximal 7 fehlende Sitzplätze und somit stehende Kinder. Hiermit wurde auf der würzberger Buslinie allerdings die maximal zulässige Personenanzahl an keinem Zähltag überschritten, womit die zur Verfügung gestellten Fahrzeugkapazitäten die vorgegebenen Schülerbeförderungsstandards erfüllen, denn gemäß § 21 der StVO ist die Beförderung stehender Fahrgäste in Kraftomnibussen zugelassen.
Es gibt die Einschränkung, sollte es nicht genügend Sitzplätze für die Fahrgäste geben, darf maximal 60 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften gefahren werden.
Entsprechend des lokalen Nahverkehrsplans für den Odenwaldkreis ist die Beförderungskapazität je Fahrzeug (Sitz- und Stehplätze) im Schülerverkehr auf max. 75 Personen (Steh- und Sitzplätze) im Standard-Solobus begrenzt. 

Eine schriftliche Anfrage an den Odenwaldkreis wurde gleichlautend beantwortet. Die Schulverwaltung wollte die Grundschule um Prüfung bitten, ob hier Änderungen in der Stundenplangestaltung herbeigeführt werden können. Für Grundschüler ist schwerpunktmäßig die planmäßige Anfahrt zur 2. Schulstunde vorgesehen. Der gleichzeitige Unterrichtsbeginn verschärft das Problem der Fahrzeugauslastung. Auch bildet die Auslastung der würzberger Buslinie keine Ausnahme zu anderen Buslinien.

Die Grundschüler im aktuellen Schuljahr 2020/2021 haben ebenfalls wieder zur ersten Schulstunde Unterrichtsbeginn. Es müssen an bestimmten Wochentagen wieder ~ 7 Kinder im Bus stehen.

Im Odenwälder Echo (12.10.2020) und der Pressemitteilung von CDU und SPD, die im Kreistag wie im Regierungsgremium eine gemeinsame Mehrheit stellen, wurde der Einsatz von Reisebusse aufgrund der Pandemie beschrieben, um bei den „am stärksten belasteten Linien kurzfristig eine Entzerrung erreichen, um den Menschen im Odenwald in der Pandemie mehr Sicherheit zu geben“.

Wie auch in der Vergangenheit begründet, sieht der Würzberger Ortsbeirat es als zwingend an, besonders bei den in Würzberg teilweise nicht ungefährlichen winterlichen Straßenbedingungen, jedem Kind im Regelfall einen Sitzplatz zu ermöglichen – auch im Anschluss an die hoffentlich bald endende Corona-Pandemie. Dies gilt natürlich auch für andere betroffenen Linien sowie Ortsteile.

(Keine) Entlastung im Schülerverkehr während der Corona-Pandemie

Da die notwendige Passagieranzahl nicht erreicht wird fahren auf den genannten Würzberger Linien keine Verstärkerbusse.
https://www.odenwaldmobil.de/nc/news/detailseite/?oreg_news=390

Dies bedeutet, dass eine Buslinie, bei der alle Sitzplätze bereits vor Corona besetzt waren und Stehplätze in Anspruch genommen werden mussten, in der Pandemie-Zeit keine Entlastung benötigt?!?

Kommentar eines Elternteils: „Unglaublich!“

Den Kommentaren unter verschiedenen Zeitungsartikel in Facebook ist zu entnehmen, dass nicht nur in Würzberg Eltern von der Überschrift der Artikel enttäuscht sind. Auch in anderen Ortschaften hatte man sich erhofft, dass mit den Verstärkerbussen auch das grundsätzliche Problem, einer nicht ausreichenden Anzahl von Sitzplätzen gelöst werden würde. Zumindest für den kommenden Winter.

Für den Ortsbeirat und die Würzberger Eltern
Manuel Dingeldein – Ortsvorsteher

Verweise:

Artikel im Odenwälder-Echo (kostenpflichtiger Plus-Artikel)
https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/odenwaldkreis/zur-corona-abwehr-sollen-im-odenwaldkreis-mehr-busse-her_22409396

SPD Odenwald
https://www.spd-odenwald.de/2020/10/08/spd-und-cdu-sorgen-fuer-deutliche-entlastung-im-schuelerverkehr-waehrend-der-corona-pandemie

CDU Odenwaldkreis
https://www.cduodenwaldkreis.de/2020/10/08/spd-und-cdu-sorgen-f%C3%BCr-deutliche-entlastung-im-sch%C3%BClerverkehr-w%C3%A4hrend-der-corona-pandemie